Beiträge mit Schlagwort “Natur

Das ist nicht die Provence, sondern Brandenburg

Auf meiner Radtour zu den Mohnfeldern, entdeckte ich noch ein ganzes Feld mit lila Blüten, die mich stark an die Lavendelfelder in der Provence erinnerten.

Bei diesen Blüten handelte es sich allerdings um Disteln, und nicht um Lavendel, denn das Feld befindet sich eben nicht in der Provence 😉


Das ist nicht die Toscana, sondern Brandenburg

Neulich hatte ich geschrieben, daß ich in diesem Jahr leider keine Mohnfelder entdeckt hätte. Bei unserer Autofahrt nach Polen (inzwischen darf man das ja wieder) habe ich aber doch welche gesehen, und machte mich am nächsten Tag sofort mit Fahrrad und Kamera auf den Weg. Mit dem Auto kam mir die Entfernung gar nicht so groß vor, aber mit dem Rad war es dann doch eine ganze schöne Tour. Doch für diese Bilder hat sich die Anstrengung gelohnt :

Dieser Anblick erinnerte mich doch sehr an die riesigen Mohn-Felder in der Toscana.

Das Windrad im Hintergrund bestätigt aber, daß dieses Feld in Deutschland/Brandenburg liegt. Der Schnappschuß vom Reh war dann eine weitere Belohnung.


Lieblingsorte in Brandenburg – LDS (1)

In meiner neuen Heimat Brandenburg , habe ich auf meinen zahlreichen Radtouren wunderschöne idyllische Orte bzw. Plätze entdeckt. Einer meiner Lieblingsorte befindet sich am gegenüberliegenden Ufer unseres Sees.

L-Ort 1-1

Unter dieser schönen alten Trauerweide kann man auch im Sommer wunderbar sitzen, und den vorbeifahrenden Booten, den Enten und Gänsen zusehen, und Libellen im Flug beobachten :

Gänsereihe 1

Es ist erstaunlich, wie viele Arten von Libellen es in vielen verschiedenen Färbungen gibt :


Mini-Mohn & Maxi-Mohn

Leider habe ich in diesem Jahr auf meinen zahlreichen Radtouren keine Mohnfelder entdeckt.

Dafür aber viele kleine Ansammlungen am Wegesrand, auf Sandbergen und sogar Betonwegen.

Dafür hatte ich aber reichlich wunderschönen Klatschmohn in meinem Garten. Dessen Blüten sind wesentlich größer, als die des wilden Mohns. Sogar Kinder blieben am Gartenzaun stehen, und bewunderten die schönen Blüten 😉


Schwanen-Tanz-Ergebnis

Der Schwan hatte sich im Frühling mit seinem Tanz sehr um die Gunst seiner Angebeteten bemüht, und inzwischen können wir uns über seinen Erfolg freuen :

Die Schwanen-Küken sind da :

Etwas struppig sehen sie noch aus, und so entstand wohl auch das Märchen vom Hässlichen Entlein 😉

Bereits in wenigen Wochen werden sie aber den eleganten Körper ihrer Eltern haben, nur noch nicht das strahlende Weiß ihres Federkleides.


Brandenburgs Elben-Bäume

Ich nenne diese schönen,knorrigen Bäume Elben-Bäume, weil sie mich an die Bäume im Elbenwald des Films „Herr der Ringe“ erinnern :

 

 

Die Leute hier nennen diese Bäume Akazien; tatsächlich sind es Robinien, also Falsche Akazien. Ursprünglich stammen diese Bäume aus Amerika, scheinen sich aber im sandigen Brandenburg sehr wohl zu fühlen, denn sie vermehren sich auch auf wilden Freiflächen. Zur Zeit blühen die Robinien, und das ist ein herrlicher Duft. Die Robinie ist übrigens Baum des Jahres 2020.

 


Schwanen-Tanz (Kopie)

Nicht nur Schwäne tanzen für ihre Partnerin; auch andere Wasservögel tun das :

 

Ich finde, besonders der Ganter legt sich sehr ins Zeug 🙂


Schwanen-Tanz (Original)

Im Frühjahr balzen alle Vögel und erfreuen uns mit ihrem Gesang.

Besonders schön fand ich aber auch den Tanz dieses Schwanes, der wirklich an das Ballett Schwanensee erinnerte :

Der Tanz endete mit einer formvollendeten Verneigung, die beinahe nach Applaus verlangte.

Ich hoffe, er wird von seiner Gattin dafür mit reichlich Nachwuchs belohnt.

schwan nest

Das Nest ist schon vorbereitet 🙂


Brandenburgs Wälder – Kiefern

Brandenburg ist nicht nur ein Land voller Seen, sondern auch ein waldreiches Land.

Leider sind es überwiegend Kiefern, die in endlosen langen Reihen stehen. Das sind dann eher Plantagen, als Wälder 😦

Zum Glück macht auch hier die Natur mitunter was sie will, und so entsteht dann auch mal ein wunderbar schiefer und knorriger Baum; oder ein Kunstwerk… Wobei ich mir nicht sicher bin, ob es natürlichen Ursprungs ist 😉

kiefern kunst

kiefern 3

Die furchtbar trockenen letzten Jahre machten den Kiefern mächtig zu schaffen, und die Waldbrände des letzen Sommers waren verheerend. Deshalb werden inzwischen wieder mehr Laubbäume angepflanzt, um in der Zukunft wieder die sehr viel schöneren Mischwälder zu haben.

Wir haben das Glück, das es einen solchen Mischwald in unserem Ort gibt, und einen wunderschönen Buchenwald im Nachbarort.

Dazu mehr in meinem nächsten Blog-Beitrag.


Brandenburg-Corona-Tourismus

Wie ich schon auf meinem anderen Blog schrieb, ist auch der Tourismus hier in Brandenburg fast zum Erliegen gekommen :

https://baerlinerin2.wordpress.com/2020/04/13/corona-tourismus/

Für die Natur und die Tiere ist das eine regelrechte Erholung.

Die „BunBos“ (Bungalowboote) an unserem Ufer schaukeln einsam herum, und bevölkern nicht mehr den dafür viel zu kleinen See :

Menschen sieht man auf diesen Booten derzeit nicht, aber dafür haben die Reiher sie als Plattform für ihre Fischjagd entdeckt :

 So schön können Brandenburgs Seen ohne Touristen aussehen :


Fisch-Reiher

In unserer wasserreichen neuen Heimat Brandenburg, gibt es natürlich auch sehr viele Reiher.

Man sieht sie oft reglos an den Ufern stehen, fast als wären es Statuen.

Aber manchmal reagieren sie auch blitzschnell, wenn sie einen Fisch erspät haben :

Fischreiher 5

Guten Appetit ! 😉


Kranich-Land Brandenburg

Kraniche gelten als Boten des Frühlings und als Glücksbringer.

Wir alle kennen das V-förmige Flugbild, wenn sie hoch oben am Himmel fliegen, und ihre melancholischen Rufe hören lassen.

In diesem milden Winter haben die Kraniche Brandenburg gar nicht verlassen, und so hörten wir ständig ihre Rufe, wenn sie über dem nahe gelegenen See kreisten:

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Auch auf den umliegenden Feldern und Heidelandschaften waren sie ständig zu sehen, und dabei fast zum Greifen nahe :

Das sind immer wieder Erlebnisse und Begegnungen, die mir meine neue Heimat liebenswert machen.


Pekingente mal anders (kein Rezept)

Auch in diesen schwierigen Zeiten kann ich meinen Partner noch zum Lachen bringen 😉

Nach einer Radtour erzählte ich, daß ich auf einem Teich wunderschöne bunte  „Pekingenten“ entdeckt hätte. Daraufhin erntete ich natürlich schallendes Gelächter, denn bei meinen „Pekingenten“ handelt es sich um Mandarin-Enten .

(Aber immerhin stimmt die Region 😉 )

Die Männchen sind farblich wunderschön, aber ich finde auch die Weibchen niedlich :

Der Erpel findet das auch :

Ich weiß nicht, ob diese Enten nur auf der Durchreise sind, oder hierbleiben, aber optisch sind sie eine Bereicherung auf unseren Seen und Teichen 🙂


Frühblüher & Bienen

Ich finde, daß man auch in diesen schweren Zeiten nicht den Blick für das Schöne verlieren sollte. Und was gibt es schöneres als das erste Grün und die ersten Blumen im Garten und der freien Natur ?!

In unserer neuen Heimat Brandenburg, haben wir zum Glück beides :

Wunderschöne Frühlingsblumen einfach so am Wegesrand, und dankbare Bienen in unserem Garten :

 


Super-Vollmond in Brandenburg

Da ich jetzt im Land Brandenburg lebe (und nicht mehr in Berlin) hatte ich gestern das Glück den so genannten Supervollmond bei klarem Nachthimmel an einem schönen See zu sehen :

 

supervollmond-nov-2016-03

 


Das Ende von Berlin (1)

Das meine ich jetzt nicht so a`la  „Berlin schafft sich ab“  sondern geografisch 😉

Man kann nämlich nicht nur mit der S-Bahn und Regionalbahnen ins Brandenburger Umlad fahren, sondern auch mit der U-Bahn.

Die U 5 fährt von Mitte bis raus nach Hönow.

Dort trifft der Neubaubezirk Berlin-Hellersdorf auf das Märkische Oderland (KFZ-MOL).

Direkt am S-Bahnhof gibt es einen Wanderweg durch das Naturschutzgebiet Wuhletal :

hönow weg 2

Man läuft über Feuchtwiesen, vorbei an knorrigen Bäumen und geheimnisvollen Seen :

Dort trifft man wenige Menschen, aber leider doch auf deren Spuren und ist sehr schnell wieder an einer viel befahrenen Straße

– einer für Brandenburg typischen Allee :

Vom angrenzenden Feldrand kann man schon den Barnim sehen, mit den typischen Windrädern und den Leitungen, die den Strom nach Bayern liefern sollen 😦

Auf dem rechten Bild sind die Neubauten von Hellersodrf zu sehen, und auf den Feldern sollen weitere Eigenheim-Gebiete entstehen , wofür leider wieder Bäume sterben mussten 😦

In dieser Gegend sollte man mal eine Radtour machen, und das Rad-Haus findet man auch direkt am Bahnhof 😉

hönow radhaus


Berliner Bäume haben`s schwer (3)

Dieser Baum im Thälmann-Park zeigt zwar das Victory-Zeichen, aber eigentlich hat er den Kampf verloren :

Wie ein hohler Zahn stand er auf der Wiese, bis ein Künstler ihn einhüllte 😉

 


Berliner Bäume haben`s schwer (2)

Es erstaunt mich aber immer wieder, wie stark die Natur doch ist, und sich in all dem Beton und Asphalt Lücken sucht :

Diese Birken wachsen tatsächlich aus der alten Mauer heraus 😯


Berliner Bäume haben`s schwer (1)

Manchmal tun mir die Bäume in Berlin leid (und die Menschen und Tiere), denn sie haben kaum Platz zum Atmen und Entfalten :

Umgeben von Beton kämpfen sie um`s Überleben, wie hier auf dem RAW-Gelände :

oder am Bahnhof Zoo :

Der angeblich grüne Bezirk Berlin Friedrichshain ist übrigens der am meisten betonierte Bezirk in ganz Berlin ! berliner_0015


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Winterzauber im Tierpark Berlin

Am 6. Januar schneite es endlich in Berlin, und so machte ich mich trotz der Kälte nochmal auf den Weg in den Tierpark Berlin.

Hier in der Innenstadt ist der weiße Zauber nämlich sehr schnell beräumt und zerfahren.

Im Tierpark war der Schnee noch beinahe unberührt und meine Spuren im Schnee oft die ersten und einzigen …

 

Bäume und Wiesen waren in das schöne Weiß getaucht, und es herrschte Stille – mitten in Berlin !

Nur ab und zu begegnete ich wenigen anderen Besuchern und der Bimmelbahn, die einsam ihre Kreise durch den verschneiten Park zog :

Als die Schneeräumer kamen, verließ ich den Tierpark – durchgefroren, aber belohnt mit tollen Eindrücken und Bildern.

schnee tp feger


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Bei Null Grad im Tierpark Berlin

Wenn es draußen frostiger wird, fühlen sich nicht nur die Eisbären wohl im größten Landschafts-Tierpark Europas :

Auch wir Großstadtmenschen genießen dann die Natur und die Ruhe im Park. Die langen Alleen und Wege sind nahezu menschenleer :

Man sieht aber auch noch Tiere auf den Außenanlagen mit denen man gar nicht rechnen würde – wie die Elefanten :

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Die „Biergärten“ sind leer und die Lieblingsbäume werden endlich nicht mehr erklettert :

 


Herbst-Impressionen aus Brandenburg

Der goldene Oktober war in Berlin zwar auch schön,
aber das ist nichts im Vergleich zur Laubfärbung in Brandenburg :

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Insbesondere an Flüssen und Seen wirken die Spiegelungen des buntern Laubes wunderschön
und erinnern an die Malereien der Impressionisten
(da weint mein
herz gebrochen bild  Maler-Herz )

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Aber auch die idyllischen Orte und Häuser können einen verzaubern :

bb 07bb 08bb 10 So etwas nenne ich Traumhaus 


Der Friedrichshain im Herbst (1)

Dieser Stadtpark, der einem ganzen Berliner Bezirk seinen Namen gab,
verzaubert insbesondere im Herbst die „Stadtmenschen“ :

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Links ist nicht der Trümmerberg „Mont Klamott“  zu sehen, sondern ein Kletterfelsen,
denn inzwischen ist der Friedrichshain zu einem „Sportpark“ mutiert 

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frh 05 Die schönen, alten Bäume erstrahlen in allen Farben des Herbstes  

Eine besonders schöne, alte Eiche steht am Schwanenteich :

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An diesem Teich steht auch der Japanische Tempel mit der Friedensglocke
– der an die Atombomenabwürfe durch die USA erinnern soll …

Leider ist dieser Tempel ständig beschmiert  und besonders im Sommer herrscht im Friedrichshain eher „Anarchie“ anstatt Ordnung, Harmonie und „Wohlfühlfaktor“


Berlin verbrennt …

Die lange Trockenheit hier läßt das ganze junge Frühlingsgrün vertrocknen 
Nicht nur die Rasenflächen sehen so aus :

trocken 01  trocken 02
trocken 04 sondern auch die Mittelstreifen und die „Grünstreifen“ auf den Straßen …

trocken bär  trocken wolke 

Der Berliner Bär ächst unter der Sonne und dunkle Wolken am Himmel sind nur leere Versprechungen …